Warum sich die Arbeit mit Personalnormen garantiert lohnt

Ist es wirklich notwendig, mit Personalnormen zu arbeiten? Im Einzelhandel begegnet uns diese Frage immer wieder. Die Arbeit mit Personalnormen erfordert natürlich Investitionen, sowohl in Form von Geld als auch von Zeit. Warum lohnt sie sich dennoch garantiert? In diesem Blog haben wir einige häufig gestellte Fragen für Dich zusammengestellt.

Geht die Arbeit mit Personalnormen zu Lasten des lokalen Unternehmertums?

Oft ist das Gegenteil der Fall. Lohnkosten sind der größte beeinflussbare Kostenfaktor im Einzelhandel. Warum sollte das auf Kosten des lokalen Unternehmertums gehen? Das Alleinstellungsmerkmal liegt schließlich nicht nur im Budget, in einer Arbeitsbelastungsberechnung oder in einem Stundenbudget. Entscheidend ist vor allem, wie das Team den Laden vor Ort für den Kunden „inszeniert“.

Personalnormen können dabei sogar eine große Hilfe sein. Wenn die Basis Deiner Organisation solide ist und Du diese aktiv steuern kannst, kannst Du Dich vor Ort auf die Kernaufgaben konzentrieren. So bleiben Dir mehr Zeit und Energie, um für den Kunden den Unterschied zu machen.

Was ist, wenn ich die Ergebnisse des Vorjahres als Ziel zugrunde lege?

Das hängt stark davon ab, wie diese Leistung zustande gekommen ist. Außerdem: Wie berücksichtigst Du dabei Faktoren wie Inflation, gesetzliche Vorschriften und den Anstieg der Lohnkosten pro Stunde gemäß Tarifvertrag? Genau das ist für viele Einzelhändler der Grund, sich für eine strukturell gut geregelte Personalnormierung zu entscheiden. Damit kannst Du pro Filiale fundierte Ziele festlegen, die zu einem gesunden Betrieb beitragen, sowohl vor Ort als auch auf Gesamtunternehmensebene. Kurz gesagt: Sich an den Ergebnissen des Vorjahres zu orientieren, ist eine wackelige Grundlage. Die Frage ist, ob Du damit wirklich den Überblick behältst.

Ist es eine gute Idee, selbst einen SPH-Wert festzulegen, zum Beispiel pro Filiale?

Das ist möglich. Allerdings wirft es sofort eine wichtige Frage auf: Auf welcher Grundlage? SPH (Umsatz pro Stunde beziehungsweise Produktivität) ist unserer Meinung nach kein Ausgangspunkt, sondern ein Ergebnis.

Wenn bisher noch keine Steuerung anhand von Kennzahlen stattfindet, ist die Erfassung der erzielten SPH ein guter erster Schritt. Du wirst feststellen, dass der SPH schwankt. Das ist ganz normal. Wenn Du jedoch einen Schritt weitergehst und diesen SPH als Budgetgrundlage nutzen möchtest, wird es schwieriger, denn Du kannst diese Zahl nicht fundiert begründen. Was tust Du also, wenn Du Fragen zur Ermittlung des SPH erhältst?

Was ist, wenn ich lieber anhand der Lohnkosten als anhand der Stundenzahl steuern möchte?

Das ist durchaus möglich, solange die Lohnkostenziele pro Standort realistisch und erreichbar sind. Beachte jedoch: Die in der Vergangenheit realisierten Lohnkosten reichen nicht aus, um ein zukünftiges Budget festzulegen. Ein zuverlässiges und gut fundiertes Lohnkostenbudget beginnt mit einer soliden Arbeitsbelastungsberechnung in Kombination mit einer idealen Personalbesetzung. Dies bietet der Filialleitung konkrete Anhaltspunkte, um gezielt zu steuern und die volle Verantwortung für die Filiale zu übernehmen.

Ist eine normbasierte Steuerung für kleine Filialen überhaupt relevant?

Bei Filialen mit minimaler Personalbesetzung erscheint eine aktivitätsbasierte Stundennormierung vielleicht überflüssig. Doch das ist oft ein Irrtum.

Zunächst einmal geht es bei der Arbeit mit einer Stundennorm nicht nur darum, die Lohnkosten im Griff zu behalten, sondern auch darum, die bestmögliche Planung zu erstellen und so maximalen Umsatz zu erzielen. Engpässe in der Planung können dem Umsatzwachstum im Wege stehen. Du wirst feststellen, dass zu bestimmten Zeiten zusätzliche Mitarbeitende erforderlich sind, um den Umsatz gezielt zu steigern. Aus Kostenperspektive? Diese Rechnung ist schnell gemacht.

Wie bereits erwähnt: Die Arbeit mit Stundennormen erfordert eine Investition. Als Unternehmen profitierst Du jedoch vor allem davon. Natürlich sind die Nutzung unserer Software, unserer Datenbank sowie das Wissen und die Beratung unserer Expertinnen und Experten nicht kostenlos. Aber Du musst sicher keine Angst haben, dass Du für unser Fachwissen zu viel bezahlst. Wir sind kosteneffizient, weil wir unsere Software seit der Gründung selbst entwickeln und viele Kunden haben. Außerdem kommen unsere Expertinnen und Experten schnell auf den Punkt.

Wenn Du Dir ansiehst, was es pro Woche oder pro Standort kostet, ist die Rechnung schnell gemacht. Wir wetten, dass Du Dir die Erkenntnisse und Steuerungsinformationen für diesen Betrag nicht entgehen lassen möchtest und dass Du es selbst nicht günstiger hinbekommst.

Nicht nur für die lokalen Standorte, sondern auch für die zentrale Organisation bieten Personalnormen viele Vorteile:

  • Einheitliche Steuerung aller Standorte.
  • Einblick in die Unterschiede zwischen den einzelnen Standorten (Benchmark).
  • Unterstützung der Standorte bei der Erstellung der optimalen Planung, damit alle Aufgaben tatsächlich ausgeführt werden können.
  • Einheitliche Richtlinien und Prozesse in jeder Niederlassung im Bereich WFM.
  • Erstellung einer fundierten Idealbesetzung.
  • Eine solide Grundlage für die Festlegung der Lohnkostenbudgets.

Arbeitest Du noch nicht mit Workload Planner?

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